
Stegemannschule Lohne
Die Stadt Lohne setzt die konsequente Modernisierung ihrer Bildungseinrichtungen fort. Mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro wird die Stegemannschule an der Toppstraße umfassend erweitert und saniert. Das architektonische Konzept des Büros PLA Architekten sieht die funktionale Umgestaltung von zwei bisher ungenutzten Innenhöfen vor. Im Erdgeschoss entsteht dadurch eine deutlich vergrößerte Pausenhalle, während im Obergeschoss neue, zeitgemäße Klassen- und Gruppenräume errichtet werden.
Um im Zuge dieser baulichen Veränderungen ein zukunftsweisendes, sicheres und flexibles Zutrittskonzept zu etablieren, beauftragte die Stadt Lohne Krapp mit der Implementierung einer digitalen Schließanlage. Als erfahrener Partner für innovative Schließ- und Sicherheitstechnik plante und installierte Krapp ein modulares System auf Basis der bewährten Technologie des Partners SimonsVoss Technologies GmbH.
Der koordinierte Umbau bei laufendem Schulbetrieb stellte hohe Anforderungen an die Flexibilität der gesamten Gebäudetechnik. Digitale Schließsysteme bieten im modernen Schulalltag entscheidende Vorteile gegenüber klassischen mechanischen Schließanlagen. Sie eliminieren das hohe Sicherheitsrisiko und die enormen Folgekosten, die üblicherweise mit dem Verlust physischer Hauptschlüssel verbunden sind. Geht ein digitaler Transponder verloren, wird dieser einfach und ohne Verzögerung über die Software gesperrt und ein Ersatzmedium programmiert. Damit vereint die schlüssellose Zutrittstechnologie lückenlose Sicherheit mit langfristig planbaren und minimalen Betriebskosten.
Im Zuge der schrittweisen Sanierung stattete Krapp die bereits fertiggestellten Bereiche der Stegemannschule mit einem maßgeschneiderten Sicherheitsnetzwerk aus. Das bisherige System umfasst:
• 88 elektronische Schließzylinder. Sie ersetzen an den Klassen- und Fachraumtüren sowie in den Verwaltungsbereichen die klassischen Schließzylinder.
• 5 Beschläge SmartHandle AX. Diese intelligenten und ergonomischen Beschläge eignen sich ideal für die stark frequentierten Durchgänge im Schulgebäude.
• 60 aktive Transponder. Sie dienen dem Kollegium als modernes und verschlüsseltes Identifikationsmedium.
Über die reinen Raumtüren hinaus wurde die digitale Systemlösung auch für sensible Funktionszonen sowie die Zugänge im Außenbereich realisiert. Unter anderem wurden die Sanitäranlagen der Schule sowie die im Außenbereich liegenden Gartentore nahtlos in das digitale Systemnetzwerk integriert.
Eine wesentliche Besonderheit ist die zeitgesteuerte Zutrittskontrolle für die Toilettenanlagen. Um Vandalismus vorzubeugen und eine verbesserte Aufsicht zu ermöglichen, sind die Türen zu den Sanitärbereichen über automatisierte Zeitprofile gesteuert. Während der Pausenzeiten sind die Systeme eingekuppelt, sodass die Toiletten für alle Schülerinnen und Schüler frei zugänglich sind. Mit Beginn der Unterrichtsstunden kuppeln die Beschläge automatisch aus. Ein Zutritt ist ab diesem Zeitpunkt nur noch durch Lehrkräfte oder berechtigte Personen per Transponder möglich. Dies wird als kontrollierte Einzelbegehung umgesetzt, um maximale Steuerung und Schutz im Schulalltag zu gewährleisten.
Das Projekt befindet sich aufgrund der fortlaufenden Erweiterungsarbeiten der Stegemannschule aktuell noch in der finalen Umsetzungsphase. Sobald die neuen Klassen- und Gruppenräume im Zuge der weiteren Bauabschnitte fertiggestellt werden, erfolgt die nahtlose Erweiterung und Integration zusätzlicher elektronischer Schließzylinder und Beschläge. Die bereits realisierten Komponenten beweisen schon heute im laufenden Betrieb, wie moderne Zutrittslösungen den Schulalltag sicherer, flexibler und komfortabler gestalten.

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